Ich schaff‘ das schon

Scheint so, als wäre der Motorikpark mein bestes Übungs-/Beobachtungsfeld: Heute sind zwei circa 6-jährige Kinder zu den Kletterseile hingelaufen und wollte den Parcours entlang klettern. Schon auf dem dorthin sagte das Mädchen: „Ich schaffe das bestimmt nicht!“. Eine Aussage, die in einem Umfeld des Kontinuums nie gefallen wäre.

Das Kontinuum ist die instinktive Erwartung eines Lebewesens an seine Umwelt, was die dementsprechende Behandlung und das angemessene Verhalten aller im Umfeld miteinschließt. Wächst ein Mensch in Kontinuum auf, kennt er Selbstzweifel, Sorgen, Ängste und Unglücklichsein nicht.

Die gute Nachricht: Wir können alle wieder in diese Sicherheit zurückfinden und unsere Kinder dahin führen. Zum Beispiel indem wir die selbsterfüllende Prophezeiung, die auf ein Experiment von Robert Rosenthal aus dem Jahr 1965 zurückgeht, umsetzen. Wenn wir unseren Kindern sagen – und davon auch überzeugt sind, dass sie alles schaffen können, werden sie nach den Sternen greifen.

Ein Kinderlied ist mir dazu in den Sinn gekommen: „Ich schaff das schon“ von Rolf Zuckofwski

Refrain

„Ich schaff das schon, ich schaff das schon,

ich schaff das ganz alleine.

Ich komm bestimmt, ich komm bestimmt

auch wieder auf die Beine.

Ich brauch dazu, ich brauch dazu

vielleicht ´ne Menge Kraft,

doch hab ich immerhin

schon ganz was anderes geschafft.“

 Alles Liebe, viel Mut und Erfolg!

 Nina Karner

Schreibe einen Kommentar