Sind Sie ein Leaderteller?

Sind Sie ein Leaderteller?

Wenn Sie diese Frage bejahen und Menschen mit Geschichten inspirieren und führen, sind Sie in bester Gesellschaft. Richard Branson von Virgin Records, Heini Staudinger von Gea, US-Präsident Barack Obama, Komiker und Schauspieler Hape Kerkeling, Johannes Gutmann von Sonnentor tun es. Sie verpacken Ihre Werte, Wünsche und Träume in Geschichten. So erreichen sie Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten gleichermaßen. So vermitteln Sie Werte und bleiben in Erinnerung. Und wann fangen Sie an?

Es war einmal eine junge alleinerziehende Mutter und Journalistin, die als internationale Pressesprecherin eines mittelständischen Unternehmens und Kommunikationsberaterin in einer Werbeagentur gearbeitet hat. Aufgrund der zeitlichen Kollision dieser anspruchsvollen Aufgaben und dem Heranwachsen ihrer Tochter entschied sie sich schließlich für die Selbstständigkeit und schrieb Tag für Tag eifrig Presse- und Werbetexte, während sie eine Ausbildung in Kontinuum-basierender Führung® absolvierte. Eines Tages sollte sie das Drehbuch zu einer Filmidee schreiben und begann, sich in Storytelling einzulesen. Das Thema faszinierte sie und sie erkannte die inspirierende Kraft von Geschichten, besonders in Kombination mit Führung. Sie nannte es Leadertelling®. Seither arbeitet sie neben ihrer schreibenden Tätigkeit als Trainerin und Vortragende für Leadertelling.

Wer mich kennt, weiß, dass das meine Ge(h)schichte ist. Doch ich muss gestehen: Es fällt mir leichter, die Dramaturgie in den Geschichten anderer zu erkennen. Denn ich war immer schon ungeduldig. Heute klebt der Spruch von einem Teesackerl auf meinem Laptop: »Lass die Dinge zu dir kommen.« Simon Sinek formulierte es in »Frag immer erst Warum« etwas wirtschaftlicher: »Das Warum (ich nenne es lieber das WoFÜR/FÜR Wen) eines Unternehmens zeigt sich meist erst im Nachhinein.« So habe ich mit dem Wort Leadertelling endlich die Brücke zwischen meinen unterschiedlichen Ausbildungen und Erfahrungen in Storytelling und Führungsmanagement gefunden.

Barack Obama hat bei seinem letzten Korrespontentendinner im Weißen Haus auf sehr humorvolle Weise in die entgegengesetzte Richtung geblickt. Jedoch mit einem Auge im Rückspiegel – auf seine Zeit als Präsident.

Weil ich weiß, wie schwierig es ist, seine eigene Geschichte zu finden, habe ich hier ein paar Fragen aufgelistet, die mir helfen, meine Geschichten zu entdecken:

• Wer ist die Hauptfigur?

• Wie sieht ihr Alltag aus?

• Welche Herausforderungen muss sie meistern?

• Welche Folgen hat das?

• Was verändert sich?

Und:

• Was lerne ich aus dieser Geschichte?

• Wofür kann ich sie einsetzen?

Vielleicht nützen Sie auch Ihnen. Sollte Ihr Rückspiegel mal beschlagen sein… Oder haben Sie weitere Fragen, die Sie hinzufügen möchten? Dann freue ich mich über Ihre Nachricht!

Alles Liebe,

Nina Karner

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