Mein Brief ans Christkind

Mein Brief ans Christkind

Kinder haben’s gut. Wenn sie sich etwas wünschen, schreiben sie dem Christkind einen Brief. Sie bitten um Geschenke, bei denen Erwachsenen manchmal der Atem stockt. Aber was soll’s: Das Christkind bringt ja die Geschenke.

Das macht mich neidisch. Ich würde mir auch gerne so unbeschwert etwas wünschen.  Ohne im nächsten Moment darüber nachzudenken, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass mein Wunsch überhaupt erfüllt werden kann. Und während ich grüble, fällt mir auf: Kinder »bestellen« nicht nur beim Christkind. Sie wünschen das ganze Jahr. Dabei benennen sie keinen bestimmten »Lieferanten«. Sie denken auch nicht über die Realisierbarkeit nach. Und tatsächlich: Viele – mit meinen »erwachsenen« Augen gesehen unrealisierbare – Wünsche erfüllen sich. Weil Kinder daran glauben, dass sie es verdient haben, dass es sich so gehört.

Deshalb wünsche ich mir dieses Jahr Dinge vom Christkind, die jenseits meiner Vorstellungskraft liegen. Mal schauen, wer mir diese Wünsche erfüllen wird. Ich lass mich überraschen. Kinder beschäftigen sich ja auch nicht damit. Und wenn das klappt, werde ich das Wünschen in meinen Alltag einbauen. Kann ja nicht schaden.

Alles Liebe sendet

Nina Karner

PS: Quantenphysiker und Zellbiologen beschäftigen sich mit diesem Thema schon sehr  lange. Allerdings ersetzen sie »Christkind« mit dem Wort »Gedanken«. Zum Beispiel Bruce Lipton

mit »Intelligente Zellen« und Rupert Sheldrake mit »Das schöpferische Universum«

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